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OpenOffice mit docx- und xlsx-Dateien

Geschrieben in Windows von Michael am 2 November 2007

Bisher kann OpenOffice (Version 2.3) nicht direkt mit den neuen Office-2007-Dateiformaten umgehen. Es gibt aber von Microsoft ein kostenloses Konvertierungstool das „Compatibility Pack für 2007 Office System“, welches völlig unabhängig von sonstigen MS-Produkten installiert werden kann.

Die Installation ist denkbar einfach, Datei herunterladen, ausführen, Lizenzbestimmung zustimmen, kurz warten, fertig. Danach öffnet sich weder ein Programm, noch gibt es einen neuen Eintrag im Programme-Menü, das Programm verzieht sich wie ein Treiber in den Hintergrund. Mit der Installation lernt das Windows aber mit den Dateiendungen von Office 2007 umzugehen. Ein Doppelklick auf eine docx- oder xlsx-Datei startet den Konverter und fragt, wo es das Konvertierungsergebnis im Format Word/Excel 2003 ablegen soll. Diese Datei kann dann wie jede Office 2003-Datei mit OpenOffice oder MS-Office 2003 geöffnet und bearbeitet werden.

Der Konverter besitzt allerdings keinen Weg zurück. Es geht nur von 2007 nach 2003 und nicht wieder nach 2007.

Hier der Download-Link bei Microsoft zur deutschen Version

Ergänzung: Mit OpenOffice 3 hat sich die Situation verändert. OpenOffice 3 kann jetzt direkt docx- und xlsx-Dateien lesen, aber nur lesen, abspeichern nach Änderungen muss man es dann allerdings in einem anderen Format. Diese Änderung hat noch einen riesen Vorteil: man kann jetzt docx- und xlsx-Dateien auch auf Linux-Rechnern öffnen, denn der Konverter von Microsoft läuft natürlich nur unter Windows, OpenOffice auch unter Linux. Und wer es noch nicht weiß, OpenOffice kann direkt hochwertige, kompakte PDF-Dokumente erstellen, ohne Umweg über einen PDF-Druckertreiber.

Hier der Link zum Download von OpenOffice

Windows Administrator-Kennwort rücksetzen

Geschrieben in Windows von Michael am 23 Oktober 2007

Jetzt habe ich schon zum zweiten mal erlebt, dass ein Nutzer zu seinem Rechner alle Kennworte vergessen hat. Das passiert meist mit einem Rechner, den man nicht jeden Tag verwendet. Nun waren da aber jeweils doch noch „ganz wichtige“ Daten drauf, also kam der Vorschlag nicht gut an, einfach ein neues Windows zu installieren. Nun kommt hinzu, dass die Nutzer das jeweils nicht selbst machen können, ich also diese Aufgabe übernehmen sollte. Inzwischen weiß ich aber, wie lange eine komplette Neuinstallation eines Windows XP dauert, inklusive Online-Updates und Installation diverser Zusatzprogramme, wie Virenscanner und Acrobat-Reader u.s.w.

Da habe ich mal im Internet recherchiert, ob es nicht doch für solche Fälle eine andere Lösung gibt, und ich habe sie gefunden: Es gibt eine fertige Sammlung von diversen nützlichen Hilfsmittel, liebevoll gepflegt und ständig aktualisiert und fix und fertig in einem bootfähigen CD-ISO-Image zusammengefasst (http://www.ultimatebootcd.com). Man startet den Rechner mit den verlorenen Kennwörtern, indem man von dieser CD bootet. In dem angezeigten Menü findet man unter dem Menüpunkt „Filesystem Tools“ und dann „NTFS Tools“ das Programm „Offline NT Password & Registry Editor„. Mit diesem Programm lassen sich u.a. die Kennworte aller Windows-Nutzer auf der Festplatte löschen oder neu festlegen. Das Programm findet bei Windows 2000 und bei Windows XP erfolgreich die richtigen Dateien der Registry und kann sie dann erfolgreich lesen und neu schreiben, auch wenn es eine NTFS-Partition ist (der Hersteller spricht davon, dass es von NT3.51 bis zum 64Bit-Vista funktioniert). Selbst, wenn es mehrere Betriebssystem auf dem Rechner gibt, kann das klappen, wenn das entsprechende Betriebssystem in einer primären Partitionen installiert ist. Die Bedienung des Tools ist einfach und klar und hat immer auf Anhieb richtig gearbeitet. Ich kann es daher sehr empfehlen.

Ich möchte aber gerne auch betonen, dass ich dieses Tool nur einsetze, wenn ich genau weiß, dass mich der rechtmäßige Besitzer des Problem-Rechners beauftragt hat. Ich empfehle jedem Besitzer dieser CD sich genauso zu verhalten.

Im Übrigen ist die gesamte CD mit der umfangreichen Sammlung von nützlichen Tools ein wirklich wertvolles Hilfsmittel für alle Administratoren und PC-Service-Techniker.

Flashplayer-Ausführungen

Geschrieben in Flash,Windows von Michael am 8 Oktober 2007

Den Adobe-Flashplayer gibt es für einen Windows-PC in drei Ausführungen, die nicht auf einmal installiert werden können.

Als ActiveX-Control für den Internet-Explorer und verwandte Browser

Durch einen Klick auf den Button „Get Adobe Flashplayer“ auf der Webseite www.adobe.de gelangt man auf eine Webseite, die die Installation der ActiveX-Variante anbietet. Diese Installation erfolgt dann ohne Beendigung des Internet-Exploreres direkt in den laufenden Internet-Explorer hinein. Der Download steht nach der Installation nicht als lokale Datei für weitere Installationen bereit. Auf diesem Weg muss jede Installation über das Internet erfolgen.

Als Browser-PlugIn für Firefox, Netscape, Seamaonkey und verwandte Browser

Durch einen Klick auf den gleichen Button gelangt man auf die Seite für die Installation des Mozilla-Plugins. Adobe erkennt also, mit welchem Browsertyp die Installationsseite aufgerufen wird. Das Browser-Plugin kann aber nicht sofort in den laufenden Browser installiert werden, sonder es wird zunächst als Datei heruntergeladen. Vor dem Start der Installation muss der Firefox oder Netscape beendet un danach wieder gestartet werden. Diese Installation ist also leider etwas unkomfortabler, hat aber den Vorteil, dass eine lokale Installationsdatei vorhanden ist, die gleich auch für andere Rechner verwendet werden kann, ohne weitere Downloads.

Als Standalone-Player für lokale Verwendung ohne Browser

Der Standalone-Player, der also ganz ohne Browser Flash-Dateien abspielen kann, z.B. für lokale Präsentationen, wird mit keiner der beiden obigen Installationen mitgeliefert. Er muss extra installiert werden, es gibt ihn aber gar nicht alleine. Adobe hat die die obigen beiden normalen Browser-Versionen, die normale Standalone-Version, sowie von jedem der drei Ausführungen noch zusätzlich eine erweitere Ausführung für Entwickler (Debug-Version) in einem Gesamtpaket zusammengeschnürt. Dieses Gesamtpaket (35MB) mit insgesamt also sechs Player-Ausführungen kann unter www.adobe.com/support/flashplayer/downloads.html heruntergeladen werden. Dort sind auch die Ausführungen für Mac und Linux zu finden, und es gibt dort auch die Pakete für die Vorgaängerversione Version 8, Version 7 und Version 6, sowie einen Uninstaller für Flashplayer.

Test der aktuellen Version

Auf der Webseite www.adobe.com/de/products/flash/about/ ist zu sehen, welche Version man aktuell im verwendeten Browser installiert hat, und darunter steht die Liste der aktuellsten Version für die verschiedenen Ausführungen. Und wer es genau wissen will, findet hier www.adobe.com/de/products/flashplayer/productinfo/systemreqs/ die Mindestvoraussetzungen für den Einsatz eines Flashplayers auf den verschiedenen Systemen.

PC-Analyse mit CPU-Z

Geschrieben in Windows von Michael am 1 Oktober 2007

Immer wieder treffe ich auf PC-Besitzer, die das Programm „Everest Home Edition“ zu Analyse ihres Systems verwenden. Das ist bis Windows XP auch keine schlechte Wahl. Das Programm zeigt so viele Details über den eigenen Rechner, wie kein anderes Programm. Leider wurde Everest nur bis 2005 als kostenlose Home-Edition gepflegt. Der Hersteller hat das Programm inzwischen zu einem professionellen Administratoren-Werkzeug weiterentwickelt, nimmt deshalb aber auch heute richtig Geld dafür. Die Home-Edition wurde aber zu einem Zeitpunkt fertiggestellt, als es noch kein Windows Vista gab, und so kommt die Home-Edition heute nicht mehr an alle Informationen heran, wenn sie auf einen Windows Vists PC gestartet wird. z.B. fehlen die Detailinformationen für die Speichermodule.

Abhilfe schafft da das Programm CPU-Z, es bringt zwar nicht ganz so viele Details auf den Bildschirm, dafür wird es bis heute fleißig gepflegt, und kann deshalb problemlos auf Windows Vista und sogar auf 64-Bit-Windows erfolgreich alle Daten sammeln und anzeigen. Es gibt noch einen Pluspunkt für CPU-Z: CPU-Z muss nicht erst installiert werden, sondern wird in einer fertig lauffähigen Version angeboten, die man sich z.B. einfach auf einen Memorystick legen kann, und schon hat man sein persönliches Analyse-Werkzeug jederzeit an jedem Rechner griffbereit.

Hier die Links

Windows SCF-Dateien

Geschrieben in Windows von Michael am 29 September 2007

Dateien mit der Endung .scf gibt nur sehr selten, sie werden aber ständig benutzt. Die Endung SCF steht für „Shell Command File“, es werden damit also Kommandos an die Windows-Shell gegeben. scf-Dateien sind reine Textdateien mit ganz wenig Inhalt. Es gibt offensichtlich bisher nur die „Destop anzeigen.scf“ und die „Explorer.scf“, das dürften aber beinahe die meistgenutzten Dateien auf einem Windows-PC sein.

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