WordPress für Suchmaschinen optimieren
Ein paar Dinge sind bei einem WordPress-Weblog von vorne herein gut auf Suchmaschinen vorbereitet. So sind die Webseiten vollständiger XML-Code, was Suchmaschinen sehr lieben. Und dann sind da ja immer die Permalinks, also die Webadressen der einzelnen Beiträge, die unverändert gelten, wo auch immer der Beitrag nach Wochen zu finden ist.
Was aber bei WordPress fehlt, sind die Metatags und die Sitemap. Aber dazu gibt es ja Plugins:
All_in_one_SEO_pack
Dieses Plugin ist in WordPress 2.3 bereits in der Auslieferung mit enthalten. Es gibt dem Autor eines Beitrags in zusätzlichen Feldern die Möglichkeit genau die Daten zu dem Beitrag einzutragen, die für Suchmaschinen optimiert sind, und als Metatag verwendet werden. Das sind der Titel, die Kurzbeschreibung und die Keywords.
Google Sitemap Generator
Google Sitemap (die übrigens nicht mehr nur von Google genutzt wird) ist eine XML-Datei, die nicht zum Ansehen ist, sondern die nur von Suchmaschinen gelesen wird. Diese XML-Datei enthält in geordneter und von Suchmaschinen ganz leicht lesbarer Form Informationen über alle Webseiten eines Webangebots. Ein Suchmaschine braucht dann nicht mehr mühsam alle Links ausprobieren und aus jeder Webseite die Metatags auslesen, sondern findet die wichtigen Informationen in der einen Sitemap-Datei.
So eine Sitemap-Datei kann man als Webseiten-Ersteller kaum fehlerfrei von Hand erstellen, man braucht dafür einen Generator, der nach den Vorgaben des Erstellers die benötigten Daten aus den Webseiten ausliest und in die Sitemap-Datei einfügt. Dafür gibt es ein Plugin für WordPress, dass nach jeder Änderung von Inhalten im Weblog die Sitemap anpasst, und dann auch gleich eine Nachricht (ein Ping genannt) über die Veränderung der Sitemap an die Suchmaschinen sendet.
Dieses Plugin übernimmt also zwei Aufgaben, die automatische Erstellung der Sitemap und die Benachrichtigung der Suchmaschinen. Hier der Link zum Hersteller:
http://www.arnebrachhold.de/projects/wordpress-plugins/google-xml-sitemaps-generator/
Weil die Sache mit den Widgets recht neu ist, findet man auch in der Dokumentation von WordPress noch nicht so leicht Hinweise, wie man mit den Widgets umgeht. So habe ich es schnell hinbekommen per Drag-and-drop Widgets in die Sidebar zu ziehen, es hat aber sehr lange gedauert, bis ich das Symbol
in einigen Widgets in der Sidebar entdeckt habe. Mit einem Klick auf so ein Symbol geht ein weiteres Fenster auf, mit dem man das Widget dann auch noch konfigurieren kann. Einige Widgets haben nämlich weitere Konfigurations-Parameter, die auf diese Art komfortabel eingestellt werden können. Das ist eine gute Erfindung.