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Technische Daten JTC VideoShot V6

Geschrieben in Allgemein von Michael am 17 März 2008

Heute hat unsere Sohn den digitalen Camcorder JTC VideoShot V6 bei Real gekauft. Weil ich im Vorfeld dieses Kaufs keine ausführlichen Daten zu diesem Gerät im Internet finden konnte, liste ich hier jetzt die technischen Daten auf.

  • Bildsensor: OmniVision 5.17 Megapixel 1/2,5″ CMOS Sensor
  • Bildauflösungen: 4000 x 3000 (12M) / 2592 x 1944 (5M), 2048 x 1536 (3M) / 1280 x 960 (1M)
  • Videoauflösung: 640 x 480 (VGA) / 320 x 240 (QVGA) @ max 30 fps mit Audio
  • LCD-Display: 2,4″ Color TFT (480 x 234 Pixel)
  • Sprachen: englisch, deutsch, französisch, italienisch, spanisch, japanisch, chinesisch
  • Eingebautes Mikrofon: ja
  • Eingebauter Lautsprecher: ja
  • Interner Speicher: 16 MB NAND Flash Memory
  • Digital Zoom: 4-fach
  • Objektiv: f=7.5 mm, F 3.1
  • Schärfebereich: 1,5 m – unendl., Makro: 15 – 16 cm
  • Schärfeeinstellung: manuell
  • Verschlussgeschw.: 1/4 – 1/2000 Sek.
  • Empfindlichkeit: ISO 100
  • Weißabgleich: Auto/Sonne/Wolken/Glühbirne/Leuchtstoffröhre
  • Blitz: bis 1m, auto/off
  • Selbstauslöser: 10 / 20 Sekunden Verzögerung
  • Speichermedium: SD-Card oder MMC-Card bis 4 GB (nicht im Lieferumfang)
  • Video-Out: PAL / NTSC
  • PC-Schnittstelle: USB 2.0
  • Foto-Dateiformat: JPEG / EXIF 2.2
  • Video-Dateiformat: Motion-JPEG (AVI)
  • Stromversorgung: 4 Stück Mignon Alkalibatterien (LR03), oder 4 Stück NiMH Akkus AAA-Format
  • Gewicht: 136 gr
  • Software: NewSoft Presto! Mr. Photo, Presto! Video Works, USB-Treiber
  • Lieferumfang: Kamera, 4 Alkalibatterien, USB/AV-Kabel, Tasche, CD, Anleitung (de/en) 75 Seiten je Sprache
  • weitere Angaben auf der Packung: www.jay-tech.de, Art-Nr 7700 6409

Insgesamt macht die Kamera auf den ersten Blick einen guten Eindruck. Schwachpunkte: kein eingebauter Akku. Eine Speicherkarte muss zusätzlich erworben werden. Wer auf Dauer die Kosten für Batterien sparen will, sollte NiMH-Akkus und ein Ladegerät zukaufen.

Mit Fritz!Box VOIP über Kabel-Deutschland

Geschrieben in Fritz-Box,VOIP von Michael am 16 März 2008

Die gute Nachricht: es geht. Die schlechte Nachricht, es geht nicht mit den Telefonkanälen von Kabel-Deutschland.

Vor dem Wechsel zu Kabel-Deutschland waren wir DSL-Nutzer mit einem Vertrag bei 1&1 und ISDN-Nutzer über die Telekom. In dieser Konstellation hatten wir 4 von unseren ISDN-Nummern so eingerichtet, dass die eingehenden Gespräche zwar weiterhin über die Telekom kamen, aber die rausgehenden Gespräche per VOIP über 1&1 gelaufen sind. Zusätzlich war im 1&1 Angebot die Möglichkeit enthalten 4 reine VOIP-Nummern von 1&1 zu erhalten. Das haben wir auch genutzt. So hatten wir 8 Nummern, mit denen wir über 1&1 raustelefonieren konnten und die mit der 1&1-Telefonflatrate abgedeckt waren. Bei 4 von den Nummern kamen die Gespräche von außen über das Telekom-ISDN und für 4 Nummern kamen die Gespräche über 1&1 per VOIP. Das hat in den letzten Monaten auch problemlos funktioniert.

Eins ging aber nicht, Faxe versenden über die VOIP-Leitungen. Faxe sind eben nicht „Voice“, die Komprimierungen und Verzögerungen, die Sprache nicht stören, machen aber das Faxen praktisch unmöglich. Das ist für uns aber nicht schlimm, weil das Faxen immer weniger wird zu Gunsten von Emailanhängen, und weil man wunderbar seinen verbleibenden Faxverkehr z.B. über WEB.DE abwickeln kann, ganz ohne eigenes Faxgerät. Wir haben unser Faxgerät inzwischen abgebaut und verschrottet.

Seit Ende Februar sind wir Kabel-Deutschland-Nutzer inzwischen komplett mit Internet und Telefon. Da unsere Vertragsbindung bei 1&1 allerdings erst in ein paar Monaten abläuft, haben wir weiterhin einen laufenden Vertrag mit 1&1, den wir leider solange auch noch bezahlen müssen. Mit dem Wechsel zu Kabel-Deutschland haben wir auch die Fritz!box vom DSL und ISDN abgeklemmt und an das Kabelmodem angeschlossen (Links zu meinen Berichten dazu stehen unten). Weil zunächst von Kabel-Deutschland nur der Internetanschluss geschaltet wird, und die Kündigung des alten Telefon-Vertrags erst danach stattfindet, funktionierte tatsächlich ohne jegliche Änderungen an den VOIP-Einstellungen der Fritz!Box das Telefonieren über die VOIP-Verbindungen von 1&1 weiter. Es ist also, wie eigentlich zu erwarten war, völlig egal, ob man die 1&1-VOIP-Verbindungen über den 1&1-DSL-Anschluss, oder über den Internetanschluss von Kabel-Deutschland nutzt.

Zusätzlich habe ich auch noch einen kostenlosen Sipgate-VOIP-Account eingerichtet, auch der funktioniert problemlos über Kabel-Deutschland.

Was allerdings ganz klar nicht möglich ist, ist die Nutzung der zwei Gesprächskanäle von Kabel-Deutschland direkt digital über die Fritz!Box. Kabel-Deutschland bindet zwar die beiden Analog-Ausgänge an dem Kabelmodem per VOIP an das Telefonnetz an, aber die verwenden, wie ich gelesen haben, dazu nicht das SIP-Protokoll und rücken auch keine Zugangsdaten raus. An die Flatrate von Kabel-Deutschland kommt man also nur ran, wenn man sich an die beiden Analoganschlüsse am Kabelmodem ranhängt. Einen davon haben wir mit der Fritz!Box verbunden und die Fritz!Box auf analog umgestellt. Das funktioniert, siehe den Link unten.

Schön ist das aber nicht. So telefonieren wir hausintern per ISDN/DECT, wandeln das in der Fritz!box nach analog, und im Kabelmodem wieder nach VOIP. Und das nur für den einen Telefoanschluss. An dem anderen haben wir ein analoges DECT-Telefon hängen. Die VOIP-Anschlüsse sprechen wir auch über internes ISDN + DECT an.

Was machen wir, wenn in ein paar Monaten der 1&1-Vertrag ausläuft? Aus heutiger Sicht werden wir einen Sipgate-Plus-Vertrag mit Flatrate für 10,80 Euro im Monat abschließen und unsere 1&1-VOIP-Nummern dort hin portieren. Das geht, ich habe mich bei Sipgate informiert. Dann zahlen wir für diese 4 Nummer 10,80 Euro, statt jetzt noch die 29,90 Euro aus dem 1&1-Vertrag. (siehe neuen Beitrag)

Dann haben wir zukünftig 6 rausgehende Nummern, 2 über die beiden Analoganschlüsse von Kabel-Deutschland und 4 über VOIP bei Sipgate. Auf die beiden Analoganschlüsse würde ich sogar verzichten, wenn dafür der Kabel-Deutschland-Vertrag ein paar Euro günstiger werden würde, das ist aber nicht vorgesehen. Somit haben wir dann zukünftig 2 Flatrates, was zwar ein bisschen blöd ist, aber es ist immer noch billiger als die bisherige Lösung mit 1&1 + Telekom-ISDN, und gleichzeitig ist das Internet auch noch viiiiiel schneller.

Hier die Links zu meinen anderen Beiträgen zum Thema:

Kabel-Deutschland Telefon über Fritz!Box

Geschrieben in Fritz-Box,VOIP von Michael am 15 März 2008

Nachdem die Schaltung unseres Internet-Anschlusses zu Kabel-Deutschland problemlos gelaufen ist (siehe mein Bericht hier), wurde bei Kabel-Deutschland sofort die Kündigung unseres Telekom-ISDN-Anschlusses an die Telekom abgesandt. Schon zwei Tage später kam die Kündigungsbestätigung der Telekom bei uns an. Darauf war zu erkennen, dass alle 8 Nummern unseres ISDN-Anschlusses gekündigt sind, und dass die Telekom für die Mitnahme der ersten Nummer 8,10 Euro berechnet, und für die Mitnahme jeder weiteren Nummer 0,42 Euro berechnet. Aus der Kündigungsbestätigung ist nicht zu erkennen, welche Nummern mitgenommen werden sollen. Die Anzahl hat aber gestimmt, denn wir wollten von unseren 8 MSNs nur 2 mitnehmen.

Dann hat es gerade mal 2 Wochen gedauert, bis ein Schreiben von Kabel-Deutschland eingetroffen ist, in dem die Umschaltung der Telefonnummern für den nächsten Tag (zwischen 6 und 18 Uhr) angekündigt worden ist. Auf diesem Schreiben stand jetzt konkret drauf, welche Nummern mitgenommen werden. Und da gab es ein böses Erwachen, die eine Nummer war richtig, die andere Nummer war nicht richtig, es war eine unserer MSNs, die wir nicht mitnehmen wollten. Viel schlimmer aber ist, dass die Nummer, die wir statt dessen mitnehmen wollten, nicht mit dabei war und genau die steht auf meinen Visitenkarten drauf.

Zunächst habe ich nachgesehen, ob ich aus der Auftragsbestätigung erkennen kann, ob da schon ein Fehler zu sehen ist. Ich habe den Wechsel über die Webseiten von Kabel-Deutschland beantragt. Auf dieser Webseite konnte man ganz wunderbar die einzelnen zur Mitnahme gewünschten MSNs eingeben und sogar gleich die gewünschte Zuordnung zu den beiden Anschlüssen am Kabelmodem vorgeben. Am Ende der Webbeantragung konnte ich mir eine Auftragsbestätigung ausdrucken, auf der aber leider nicht die Telefonnummern mit erscheinen. Somit habe ich keinen Beweis für meine richtige Eingabe.

So habe ich bei Kabel-Deutschland angerufen, am Abend vor der Umschaltung. Da hat man sich mein Problem angehört und ohne Widerspruch den Wunsch entgegengenommen, die wichtige fehlende Nummer nachträglich noch von der Telekom zu holen. Man konnte dort auch nicht nachvollziehen, welche Nummer ich eigentlich zur Mitnahme beantragt habe (oder man konnte es vielleicht doch, und wollte den Fehler nicht zugeben?). Allerdings wird dieser Versuch sicher etwas Zeit brauchen, in der meine wichtig Nummer nicht funktioniert, sehr ärgerlich.

Jedenfalls wurde im Laufe des nächsten Tages die Umschaltung durchgeführt, der ISDN-Anschluss wurde totgelegt und die im Schreiben von KD angekündigten Nummern wurden auf das Kabelmodem geschaltet. Das ging dann wieder völlig problemlos.

Jetzt kam die Umstellung der Fritz!Box. Bisher war der Telefoneingang der Fritz!Box mit dem Ausgang des ISDN-NTBA verbunden. Die Verbindung musste jetzt vom NTBA ab und in den einen Telefonanschluss des Kabelmodems rein. Zum Glück hatte ich die Schachtel meiner Fritz!Box 5050 über die Jahre aufgehoben, mit allen übriggebliebenen Teilen drin. Denn für die Verbindung einer Fritz!Box 5050 oder 7050 an einen Analoganschluss kann man kein normales Kabel verwenden. Für die 5050 und die 7050 wurde ein spezieller Adapter mitgeliefert, der aus einem RJ45 Stecker einen TAE-Stecker macht, aber mit ganz besonderer PIN-Belegung, denn die Analogsignale müssen auf den äußerten PINs (PIN 1 und 8 ) des RJ45-Kabels in die Fritz!Box gehen. Der TAE-Stecker ist zwar schon der richtige Schritt in Richtung Analoganschluss, aber es braucht noch den zweiten mitgelieferten Adapter um aus dem TAE-Stecker ein RJ11-Stecker zu machen. Der passt dann in die Telefonbuchsen des Kabelmodems, und so funktioniert es dann auch. Wer keine Lust hat auf diese hundert Adapter zwischen Kabelmodem und Fritz!Box, muss ich ein Kabel selbst konfektionieren, auf der einen Seite einen RJ45-Stecker mit den zwei Andern in PIN 1 und 8 (ganz außen), und auf der anderen Seite einen RJ11-Stecker belegt mit den beiden mittleren Kontakten. Ich weiß allerdings nur, dass das für die Fritz!Boxen 5050 und 7050 gilt.

Jetzt kommt noch eine Umkonfiguration der Fritz!Box. Im Menü „Einstellungen/Telefonie/ISDN-Geräte“ muss der Tab „Festnetznummern“ ausgewählt werden. Ich musste dort erst alle MSNs löschen und „Übernehmen“ anklicken, bevor ich erfolgreich auf „Analoganschluss“ umstellen konnte. Dort muss dann auch die erste Telefonnummer des Ausgangs des Kabelmodems eingetragen. Ich habe dann die Fritz!Box vorsichtshalber mal rebootet, damit sie alles zum Thema ISDN-Eingang vergisst, und fertig war die Sache. Ich habe an dem internen S0-Anschluss ein ISDN-Telefon hängen, dass bisher auf die Nummer gehört hat, die jetzt die analoge Nummer geworden ist. Und tatsächlich musste ich am ISDN-Telefon nichts ändern. Der Analog-Anschluss wird dem ISDN-Telefon als ISDN-MSN angeboten, als wäre alles beim Alten.

An den zweiten Analog-Anschluss des Kabelmodems habe ich das analoge Schnurlostelefon angeschlossen, dass mir Kabel-Deutschland als Geschenk zugesandt hat. Es kam wenige Tage nach dem Besuch des Technikers für die Internetschaltung. Es ist das ziemlich billige Siemens AS140. Die Anzeige von dem Teil ist der letzte Heuler, aber es funktioniert erst einmal.

Hier nochmal ein paar Informationen zum Kabelmodem: Auf jeden der zwei Telefonanschlüsse des Kabelmodems können bis zu drei Telefonnumern geschaltet sein. Dann kommen für jede dieser drei Nummern die Gespräche auf diesem Anschluss an. Da es sich um einen Analoganschluss handelt, ist aber nicht erkennbar, welche der Nummer vom Gegenüber verwendet wurde. Beim Raustelefonieren wird immer die als erste Nummer des Anschlusses definierte Nummer gesendet und beim Gegenüber angezeigt. Welche Nummer auf welchem der beiden Anschlüsse eingehen soll, und welche dieser Nummern jeweils die erste Nummer sein soll, kann auf der Webseite von Kabel-Deutschland selbst konfiguriert werden. Dort eingegebene Änderungen werden allerdings nicht online ausgeführt, sondern irgendwann später. Es wird ein Hinweis angezeigt, dass es 3-5 Tage dauern kann, bis die Änderungen ausgeführt werden. Ich habe ein Änderung am Abend eingegeben, der nächste Tage war ein Arbeitstag, dort wurde er im Laufe des Tages ausgeführt, also innerhalb eines halben Tages.

Mein Fazit dieser Aktion: Technisch hat alles gelappt, alles funktioniert auf Anhieb und bisher auch zur vollen Zufriedenheit. Aber sehr ärgerlich ist dieses Missgeschick von Kabel-Deutschland mit der Mitnahme der falschen MSN. Dazu gebe ich heute den Tipp: Entweder vorsichtshalber alle MSNs mitnehmen (maximal 5), dann sich die wichtigen dabei. Das kosten nur ein paar Cent mehr bei der Telekom. Oder direkt nach der Antragstellung bei KD noch einmal telefonisch nachfragen, ob die richtigen Nummern zur Mitnahme vorgemerkt sind. Die Mitnahme wird erst in die Wege geleitet, wenn der Techniker den Internetanschluss erfolgreich eingerichtet hat, so sind also ein paar Wochen zwischen Antragstellung und Schaltung Zeit, die richtige Mitnahme abzusichern, vielleicht sogar extra schriftlich bestätigen zu lassen.

Ich werde jetzt mal sehen, ob ich die eine Nummer noch nachträglich geschaltet bekomme, wäre wirklich ärgerlich, wenn nicht. Ich habe leider keinen schriftlichen Beweis, dass Kabel-Deutschland Mist gemacht hat.

Hier die Links zu meinen anderen Beiträgen zum Thema Kabel-Deutschland: