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Windows Administrator-Kennwort rücksetzen

Geschrieben in Windows von Michael am 23 Oktober 2007

Jetzt habe ich schon zum zweiten mal erlebt, dass ein Nutzer zu seinem Rechner alle Kennworte vergessen hat. Das passiert meist mit einem Rechner, den man nicht jeden Tag verwendet. Nun waren da aber jeweils doch noch „ganz wichtige“ Daten drauf, also kam der Vorschlag nicht gut an, einfach ein neues Windows zu installieren. Nun kommt hinzu, dass die Nutzer das jeweils nicht selbst machen können, ich also diese Aufgabe übernehmen sollte. Inzwischen weiß ich aber, wie lange eine komplette Neuinstallation eines Windows XP dauert, inklusive Online-Updates und Installation diverser Zusatzprogramme, wie Virenscanner und Acrobat-Reader u.s.w.

Da habe ich mal im Internet recherchiert, ob es nicht doch für solche Fälle eine andere Lösung gibt, und ich habe sie gefunden: Es gibt eine fertige Sammlung von diversen nützlichen Hilfsmittel, liebevoll gepflegt und ständig aktualisiert und fix und fertig in einem bootfähigen CD-ISO-Image zusammengefasst (http://www.ultimatebootcd.com). Man startet den Rechner mit den verlorenen Kennwörtern, indem man von dieser CD bootet. In dem angezeigten Menü findet man unter dem Menüpunkt „Filesystem Tools“ und dann „NTFS Tools“ das Programm „Offline NT Password & Registry Editor„. Mit diesem Programm lassen sich u.a. die Kennworte aller Windows-Nutzer auf der Festplatte löschen oder neu festlegen. Das Programm findet bei Windows 2000 und bei Windows XP erfolgreich die richtigen Dateien der Registry und kann sie dann erfolgreich lesen und neu schreiben, auch wenn es eine NTFS-Partition ist (der Hersteller spricht davon, dass es von NT3.51 bis zum 64Bit-Vista funktioniert). Selbst, wenn es mehrere Betriebssystem auf dem Rechner gibt, kann das klappen, wenn das entsprechende Betriebssystem in einer primären Partitionen installiert ist. Die Bedienung des Tools ist einfach und klar und hat immer auf Anhieb richtig gearbeitet. Ich kann es daher sehr empfehlen.

Ich möchte aber gerne auch betonen, dass ich dieses Tool nur einsetze, wenn ich genau weiß, dass mich der rechtmäßige Besitzer des Problem-Rechners beauftragt hat. Ich empfehle jedem Besitzer dieser CD sich genauso zu verhalten.

Im Übrigen ist die gesamte CD mit der umfangreichen Sammlung von nützlichen Tools ein wirklich wertvolles Hilfsmittel für alle Administratoren und PC-Service-Techniker.

PUTTY und UTF-8

Geschrieben in Webentwicklung von Michael am 22 Oktober 2007

Die kleine freundliche Software PUTTY ist ein hervorragender Freeware-SSH-Client für den verschlüsselten Zugriff auf die Kommandozeile eines entfernten Linux-Servers. Wer einen eigenen Server bei einem Provider betreibt, kommt an diesem Werkzeug nicht vorbei. Bei dem Thema „Zeichensatz“ habe ich lange nicht tiefer nachgedacht und hatte deshalb so meine Überraschungen. Da gibt es den Midnight-Commander, der gut für das Navigieren in den Verzeichnisbäumen und zum Editieren von Dateien geeigenet ist, der zur guten Darstellung Liniensymbole verwendet. Und da gibt es unter Suse-Linux z.B. das Konfigurationswerkzeug YAST, dass auch Linensymbole verwendet. Lange habe ich mich damit abgefunden, dass die Liniendarstellung nie in beiden Werkzeugen gleichzeitig funktioniert hat. Jetzt kommt noch hinzu, dass ich mit einer Webanwendung den Datei-Upload anbiete und dabei die Nutzer auf die Idee kommen Dateien von ihrem Windows hochzuladen, die Umlaute im Dateinamen haben. Da war jetzt der Zeitpunkt gekommen, an dem ich mich mit der richtigen Darstellung aller Symbole in meinem Putty beschäftigen musste, mit folgendem Ergebnis:

Das Suse-Linux, und sicher auch andere Linux-Versionen können bereits problemlos mit dem internationalen Zeichensatz UTF-8 umgehen, auch in Dateinamen. Das Linux lässt sich aber auch nicht verwirren, wenn ein Dateiname die Umlaute aus dem europäischen Zeichensatz ISO8859-1 verwendet. Das kann ganz gemischt geschehen. Die Frage am Ende ist nur, wie wird es auf der Konsole, oder im Webbrowser der Nutzers dargestellt, und wo muss eventuell wie konvertiert werden, damit das sichtbar wird, was gewünscht ist.

Bei PUTTY sieht die Sache eigentlich ganz einfach aus: Die Linux-Konsole kennt die Umgebungsvariable LC_CTYPE die sollte für deutsche Nutzer entweder den Wert „de_DE“ haben, dann „denkt“ die Konsole in ISO8859-1, oder sie sollte den Wert „de_DE.UTF-8“ haben, dann „denkt“ sie in UTF-8. Damit das im PUTTY dann auch so wahr wird, muss allerdings in der Konfiguration „Window/Translation“ in der Auswahl für den Zeichensatz der passende Zeichensatz ausgewählt werden. Wenn Server-Variable und PUTTY-Einstellung gleich sind, funktioniert es. Das heißt:

Im UTF-8-Mode werden alle UTF-8-Sonderzeichen richtig dargestellt, also ein 2 Byte langes ‚ä‘ wird richtig als ein ‚ä‘ dargestellt. Alle Zeichen, die im UTF-8-Zeichsatz ungültig sind, werden als ? angezeigt, und im UTF-8-Zeichensatz sind die Umlaute und Liniensymbole des ISO8859-1-Zeichensatzes solche ungültigen Zeichen. Also überall, wo Dateienamen im ISO-Zeichensatz erstellt wurden, werden ? angezeigt. Damit lassen sich solche Dateien auf der Konsole nicht kopieren oder umbenennen, da man im UTF-8-Mode das eigentliche Zeichen nicht sieht und auch nicht eingeben kann. Und es gibt Shell-Anwendungen wie das Suse-YAST, die geben ihre Liniensymbole immer im ISO-Zeichensatz aus, egal wie die Umgebunsvariable gesetzt ist. Damit sieht YAST im UTF-8-Mode schrecklich aus.

Arbeitet man dagegen komplett im ISO8859-1-Mode, funktionieren offensichtlich alle Shell-Anwendungen richtig. Mit den Dateinamen sieht es jetzt allerdings ganz anders aus. Nun werden natürlich alle ISO-Zeichen richtig angezeigt und Dateien mit solchen Zeichen können jetzt kopiert und umbenannt werden. Aber mit den UTF-8-Zeichen in Dateinamen gibt es jetzt Probleme. Jetzt wird natürlich jedes Byte einzeln angezeigt, ein UTF-8-„ä“ wird als „ä“ angezeigt. Das geht ja noch, weil beide Bytes einzeln auch im ISO-Zeichensatz vorkommen. Aber z.B. bei den großen Umlauten ist das zweite Byte ein Zeichen, dass im ISO-Zeichensatz nicht dargestellt werden kann. Hier wird jetzt wieder ersatzweise ein „?“ angezeigt, somit wird das Kopieren und Umbenennen auch wieder ein Problem.

Fazit, wer mit UTF-8-Zeichen arbeitet, sollte sich darauf einrichten immer mal wieder zwischen einer UTF-8-Dartsellung und einer ISO8859-1-Darstellung umschalten zu müssen. Das ist, wie oben dargestellt, nicht sehr schwierig. Wer das oft braucht, könnte sich auf der Serverseite kleine Makros schreiben, muss aber daran denken auch im PUTTY die Translation umzustellen.

Ein sehr empfehlenswerter Link zum UTF-8-Zeichensatz ist
http://www.utf8-zeichentabelle.de

Flashplayer-Ausführungen

Geschrieben in Flash,Windows von Michael am 8 Oktober 2007

Den Adobe-Flashplayer gibt es für einen Windows-PC in drei Ausführungen, die nicht auf einmal installiert werden können.

Als ActiveX-Control für den Internet-Explorer und verwandte Browser

Durch einen Klick auf den Button „Get Adobe Flashplayer“ auf der Webseite www.adobe.de gelangt man auf eine Webseite, die die Installation der ActiveX-Variante anbietet. Diese Installation erfolgt dann ohne Beendigung des Internet-Exploreres direkt in den laufenden Internet-Explorer hinein. Der Download steht nach der Installation nicht als lokale Datei für weitere Installationen bereit. Auf diesem Weg muss jede Installation über das Internet erfolgen.

Als Browser-PlugIn für Firefox, Netscape, Seamaonkey und verwandte Browser

Durch einen Klick auf den gleichen Button gelangt man auf die Seite für die Installation des Mozilla-Plugins. Adobe erkennt also, mit welchem Browsertyp die Installationsseite aufgerufen wird. Das Browser-Plugin kann aber nicht sofort in den laufenden Browser installiert werden, sonder es wird zunächst als Datei heruntergeladen. Vor dem Start der Installation muss der Firefox oder Netscape beendet un danach wieder gestartet werden. Diese Installation ist also leider etwas unkomfortabler, hat aber den Vorteil, dass eine lokale Installationsdatei vorhanden ist, die gleich auch für andere Rechner verwendet werden kann, ohne weitere Downloads.

Als Standalone-Player für lokale Verwendung ohne Browser

Der Standalone-Player, der also ganz ohne Browser Flash-Dateien abspielen kann, z.B. für lokale Präsentationen, wird mit keiner der beiden obigen Installationen mitgeliefert. Er muss extra installiert werden, es gibt ihn aber gar nicht alleine. Adobe hat die die obigen beiden normalen Browser-Versionen, die normale Standalone-Version, sowie von jedem der drei Ausführungen noch zusätzlich eine erweitere Ausführung für Entwickler (Debug-Version) in einem Gesamtpaket zusammengeschnürt. Dieses Gesamtpaket (35MB) mit insgesamt also sechs Player-Ausführungen kann unter www.adobe.com/support/flashplayer/downloads.html heruntergeladen werden. Dort sind auch die Ausführungen für Mac und Linux zu finden, und es gibt dort auch die Pakete für die Vorgaängerversione Version 8, Version 7 und Version 6, sowie einen Uninstaller für Flashplayer.

Test der aktuellen Version

Auf der Webseite www.adobe.com/de/products/flash/about/ ist zu sehen, welche Version man aktuell im verwendeten Browser installiert hat, und darunter steht die Liste der aktuellsten Version für die verschiedenen Ausführungen. Und wer es genau wissen will, findet hier www.adobe.com/de/products/flashplayer/productinfo/systemreqs/ die Mindestvoraussetzungen für den Einsatz eines Flashplayers auf den verschiedenen Systemen.

IBAN-Prüfung mit PHP

Geschrieben in PHP,Webentwicklung von Michael am 5 Oktober 2007

Die internationale Kontonummer IBAN wird immer öfter auch ein Thema für Programmierer. Erst einmal wird sie im erleichterten europäischen Zahlungsverkehr immer häufiger genutzt, und dann kann man die IBAN per Software gut nach verschiedene Kriterien geprüften.

  • Sie darf (ohne Leerzeichen) nicht länger als 36 Zeichen sein.
  • In jedem europäischen Land hat sie eine feste Länge (in Deutschland 22 Zeichen). Ein Liste der Länge und der Aufteilung in Bankleitzahl und Kontonummer steht hier bei Wikipedia
  • Die zweite und dritte Stelle der IBAN ist eine errechnete Prüfsumme, die per Software errechnet oder geprüft werden kann.

  • Weiterlesen: IBAN-Prüfung mit PHP

SMS versenden aus einer Webanwendung

Geschrieben in HTML,PHP von Michael am 3 Oktober 2007

Seit einigen Monaten biete ich meinen Kunden/Interessenten in einer Webanwendung einen Callback-Service an. Sie können dazu eine Webseite aufrufen und angeben wann sie auf welcher Nummer angerufen werden wollen. Damit ich schnell reagieren kann, versendet meine Webanwendung nach Eingabe des Callback-Wunschs eine Email an mich, und eine SMS auf mein Mobiltelefon. So kann mir kein Callback-Wunsch verloren gehen, auch wenn ich gerade unterwegs bin und der Callback innerhalb kurzer Zeit gewünscht wird.

Damit das funktioniert, habe ich mir einen Zugang bei dem Anbieter „smskaufen.de“ eingerichtet. Ich kann hier berichten, dass dieser Anbieter zu günstigen Preisen (ab 4 Cent pro SMS) sehr zuverlässig SMS versendet. Der Anbieter versendet auch MMS und Faxe. Das wichtigste ist eine gut dokumentierte Webschnittstelle, über die man diese Versendungen ausführen kann. Jedes Programm, dass in der Lage ist einen HTTP-Post zu versenden und einen HTTP-Response zu empfangen kann die Dienste von „smskaufen.de“ nutzen.

Neben der Webschnittstelle, können die Dienste auch über die Webseiten von „smskaufen.de“ und auch über ein lokal installierbares Programm aufgerufen werden, und es gibt eine Email-Schnittstelle, die dort eintreffende Emails in SMS, MMS oder Faxe umwandelt. Zusätzlich wird noch ein WAP-Gateway angeboten, mit dem man von Mobiltelefon aus diese günstigen SMS versenden kann.
Ich freue mich, dass mir ein Geschäftspartner im vorigen Jahr diesen zuverlaässigen Anbieter empfohlen hat.

PC-Analyse mit CPU-Z

Geschrieben in Windows von Michael am 1 Oktober 2007

Immer wieder treffe ich auf PC-Besitzer, die das Programm „Everest Home Edition“ zu Analyse ihres Systems verwenden. Das ist bis Windows XP auch keine schlechte Wahl. Das Programm zeigt so viele Details über den eigenen Rechner, wie kein anderes Programm. Leider wurde Everest nur bis 2005 als kostenlose Home-Edition gepflegt. Der Hersteller hat das Programm inzwischen zu einem professionellen Administratoren-Werkzeug weiterentwickelt, nimmt deshalb aber auch heute richtig Geld dafür. Die Home-Edition wurde aber zu einem Zeitpunkt fertiggestellt, als es noch kein Windows Vista gab, und so kommt die Home-Edition heute nicht mehr an alle Informationen heran, wenn sie auf einen Windows Vists PC gestartet wird. z.B. fehlen die Detailinformationen für die Speichermodule.

Abhilfe schafft da das Programm CPU-Z, es bringt zwar nicht ganz so viele Details auf den Bildschirm, dafür wird es bis heute fleißig gepflegt, und kann deshalb problemlos auf Windows Vista und sogar auf 64-Bit-Windows erfolgreich alle Daten sammeln und anzeigen. Es gibt noch einen Pluspunkt für CPU-Z: CPU-Z muss nicht erst installiert werden, sondern wird in einer fertig lauffähigen Version angeboten, die man sich z.B. einfach auf einen Memorystick legen kann, und schon hat man sein persönliches Analyse-Werkzeug jederzeit an jedem Rechner griffbereit.

Hier die Links

Kostenloses Ebook zum Thema Internetrecht mit 569 Seiten

Geschrieben in Allgemein von Michael am 1 Oktober 2007

Das ist ein wirklich tolles Angebot. Herr Prof. Dr. Hoeren von der Universität Münster aktualisiert etwa zweimal im Jahr sein Ebook „Internetrecht“ und stellt es kostenlos zum Download bereit. Die Kapitelüberschriften sind:

  • Erstes Kapitel: Information und Recht – die Kernbegriffe
  • Zweites Kapitel: Rechtsprobleme beim Erwerb von Domains
  • Drittes Kapitel: Das Immaterialgüterrecht
  • Viertes Kapitel: Online-Marketing: Werberechtliche Fragen
  • Fünftes Kapitel: Der Vertragsschluss mit Kunden
  • Sechstes Kapitel: Datenschutzrecht
  • Siebtes Kapitel: Haftung von Online-Diensten
  • Achtes Kapitel: Die internationalen Aspekte des Internetrechts
  • Neuntes Kapitel: Internetstrafrecht

Es scheint kein Thema des Internetrechts zu geben, dass auf den 569 Seiten nicht ausführlich dargestellt ist. Und wegen der regelmäßigen Überarbeitungen ist man mit diesem Werk ganz sicher auf dem neusten Stand.

Auf dieser Webseite steht immer ganz oben der aktuelle Link zu dem Ebook.

Allways online, Internet per UMTS

Geschrieben in Mobilfunk von Michael am 1 Oktober 2007

„Allways Online“ und „UMTS“ sind in dieser Kombination derzeit in vieler Munde, weil es sich nach einer lange ersehnten Lösung anhört. Es gibt aber einige Gründe, warum es heute noch nicht ganz so weit ist.

  • Weiterlesen: Allways online, Internet per UMTS